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Urlaub in Kroatien


25. August bis 08. September 2012

weitere Bilder siehe „Fotos Urlaub 2012“

   


Am 24. August habe ich gemerkt, dass etwas

im Gange ist ... meine Menschen wirkten sehr

geschäftig und verstauten alle mögliche Sachen in

Taschen und Koffern. Milena hat ganz viel Fressi

abgewogen, das ich aber leider nicht

bekommen habe – es wurde nämlich auch

eingepackt ... sehr seltsam .....

Irgendwie hat mich das an etwas erinnert –

aber an WAS ?????


Mein Chef hat am Abend alles im Auto verstaut

und mitten in der Nacht haben sie mich da auch

noch mit reingeladen. Ich hab mir erst nix

dabei gedacht, ich fahre ja gerne Auto ...

aber das hat gedauert ... und gedauert .....

den ganzen Tag sind wir unterwegs gewesen.

Ich hab mir die Zeit mit Schlafen vertrieben.

 

Einmal haben wir angehalten – meine

Menschen sagten, ich sei jetzt in

Österreich .. häää?? Ich hab dort einen echten

Chow-Chow namens Kowalski getroffen,

der war knuffig. Die Menschen haben seltsam

und eher langsam gesprochen .. aber sonst

ist mir nix Besonderes aufgefallen.


Dann ging’s weiter .. und schließlich waren

wir in einem ganz anderen Revier, das

nennt sich Kroatien, sagten meine Menschen.

Genau genommen waren wir in Istrien – im

Fischerdorf Banjole – 5 km südlich von Pula.


 

Die Leute dort sprechen völlig unverständlich,

waren aber seeeehr nett zu mir.

Sie scheinen uns Hunde gerne zu mögen, haben

selbst viele und es waren auch jede Menge

Vierbeiner zu Besuch. Hab welche aus ganz

Deutschland, aus Österreich, Italien, Slowenien,

der Schweiz, Holland und sogar einen Amerikaner

getroffen.


Es gibt in Kroatien schon so ein paar Regeln

für Hundis, aber an die halten sich nicht alle und

keiner sagt was. Die Menschen sind ganz

entspannt drauf, sehr freundlich und weniger

aufdringlich als die hipfeligen Italiener am Orta-

see letztes Jahr, die zwar auch supernett waren,

mich aber immer antatschen wollten.... und

sowas ist mir halt eher unangenehm. Ich schleck

ja auch nicht jeden Zweibeiner ab, den ich

treffe..... und anspringen tu ich auch keinen.

Ich bin eben ein typischer Eurasier –

freundlich aber zurückhaltend....

und Menschen, die auch so sind,

mag ich am liebsten.


Meine Leute wurden in Istrien zwar oft

angesprochen wegen mir – aber es blieb

dann bei einer netten Unterhaltung und vll.

noch einem Foto mit mir, dem „Bären“.

Das habe ich wirklich als sehr angenehm

empfunden! Ziemlich stressfrei.

 

Unsere Ferienhöhle war super – es gab sogar

einen eingezäunten Garten, in dem ich

nach Herzenslust herumsausen konnte.

Manchmal hat mich ein total netter

Nachbarshund, der Kruky, besucht.



Der ist so klein, dass er sich unter dem Tor

durchzwängen kann. Trotzdem ist er sehr

mutig und geht immer alleine Gassi –

er traut sich dabei sogar an dem kläffenden,

missmutigen Schäferhund vorbei, der an der

Straßenecke wohnt und zähnefletschend

an seinem Zaun klebt, sobald einer vorbei geht.

Mir war da immer eher mulmig zumute......

 

Seeeehr interessant fand ich die Katzen,

die es in Kroatien zuhauf gibt. Leider sind die

genauso zickig wie die italienischen Exemplare.

Ein Hund kann die nicht aus der Ruhe bringen –

die bleiben einfach sitzen, wo sie sind,

buckeln und fauchen ... wegrennen wie die Katzen

zuhause tun die nicht. Laaangweilig ........

 

Es gibt dort natürlich auch noch andere Tiere –

z.B. Möwen, die sind aber noch frecher als die

Katzen. Wenn man nicht aufpasst, stibitzen

die einem glatt die Hundekekse aus dem Maul ....

Ein paar Eidechsen habe ich manchmal aus dem

Augenwinkel erspäht, aber die waren dann so

pfeilschnell wieder zwischen den Mauersteinen

verschwunden – da hatte ich keine Chance! Fische

waren auch interessant – schwammen wendig im

glasklaren Wasser umher - waren aber leider

auch nicht zu kriegen .....

 

Das Wasser war übrigens tückisch .. es schmeckte

ganz furchtbar salzig ...IGITT  ...



trotzdem war es eine willkommene Abkühlung an den

heißen Tagen – man musste halt aufpassen und beim

Schwimmen das Maul zu lassen.


 

Wenn meine Menschen einen Badetag machten, habe

ich mir ein schattiges Plätzchen unter den riesigen

Pinien, die überall wachsen, gesucht.

Manchmal hab ich gelesen :-) und einmal hab ich

mir sogar eine tolle Sandburg gebaut :-)))



   Meistens hab ich aber zugeschaut wie sie schwammen oder

surften oder sich in dieses rote Pastikungetüm setzten,

das sie Schlauchboot nennen. Mein Chef sagte,

dass ich da nicht mit reindürfe, weil meine Krallen

zu scharf seien.... hihi ... zum Glück – ich hasse

Boot fahren! Einen „crazy dog“ habe ich beobachtet,

der sprang freiwillig auf eine Luftmatratze und

ließ sich von seinen Menschen über’s Wasser

schippern ...Sowas Irres würde mir in zehn

kalten Wintern nicht einfallen!


 

An einem Tag haben wir meine Freundin Aziza und

ihr Rudel besucht. Sie machten Ferien in Rovinj - nicht

weit von unserem Urlaubsort. Das war eine große

Freude – wir kennen uns ja von den monatlichen

Eurasiertreffen zuhause. Am Abend hatten unsere

Zweibeiner eine ausgiebige Tobe-Gassi-Runde für

uns eingeplant – da ging es über Stock und Stein,

rein in den Wald, raus aus dem Wald,

rein ins Wasser, raus aus dem Wasser ...

war echt KLASSE! Danach war ich totaaaal platt!

 

Nett war auch der charmante Elo „Vandro“, den ich

ein paar Mal am Strand von Pomer getroffen habe.

Ich hoffe, er schnüffelt bald mal hier auf meiner

Homepage vorbei und findet das schöne Foto, das

wir von ihm gemacht haben!


 

 

Meine Menschen waren manchmal ein bisschen

grantig ... ihrer Meinung nach war das Wetter

zu wechselhaft. Sie hatten sich viiiiiel Sonne

gewünscht, aber es war immer wieder regnerisch

und windig. Es hat sogar einen ganzen Tag lang

gewittert, aber mir macht das ja nix aus. Dass es

nicht durchgängig über 30°C hatte,

fand ich sogar eher gut.

So sind die Geschmäcker halt verschieden.

 

Wenn wir kein Badewetter hatten, war „Kultur“

angesagt. Sobald meine Chefs beim Frühstück

in dieses Buch namens „Reiseführer“ schauten,

ahnte ich schon nichts Gutes. Meist zu Recht, denn

es ging dann oft in „sehenswerte“ Städte, wo wir

stundenlang durch enge Gassen latschten und

einkauften  oder „wichtige“ Bauwerke bestaunten.

Sehenswürdigkeiten gabs (leider) einige, denn

in Kroatien waren früher die Römer und die haben ja

fast überall was Bedeutendes hinterlassen

... seufz ....


 

In Pula steht z.B. das fünftgrößte „Amfitheatar“ der Welt ...

das haben wir natürlich besichtigt ..... und ich

wollte aus Frust dort auch was Bedeutendes

hinterlassen .. hihi.... aber meine Menschen haben

es weggeräumt, die Spielverderber!

 

Damit ich solche Unternehmungen trotz Hitze gut

aushalten konnte, haben meine Leute natürlich für

Pausen im Schatten gesorgt. Milena, die Liebe,

hat Trinkwasser für mich mitgeschleppt und ab und

zu habe ich sogar einen Rest Joghurteis

bekommen. LECKER!!

Zur Belohnung für’s Bravsein gabs hinterher oft

ein Stück Ochsenziemer ...

so gesehen hat ein Stadtbummel ja auch sein Gutes ...


 

Am besten hat mir „Kap Kamenjak“ gefallen.

Das ist ein Naturschutzgebiet mit

herrlichen Buchten und Klippen.

Dort kann man wunderbar in unberührter Natur

unterwegs sein und unbekannte Gerüche erschnüffeln –

sehr spannend!

 

Also, Freunde – wenn ihr mal einen schönen

Urlaub mit eurem Rudel machen wollt,

dann besucht doch  Istrien!

Dort wird es euch und euren Zweibeinern

bestimmt gefallen!

 

Liebe Grüße

von eurer Assita!